Dornröschen

    Märchen frei bearbeitet nach dem Original der Brüder Grimm
    von Gerda Marie Scheidl
    Regie: Berni Haas-Sörgel

Nach langem Warten wird einem König endlich eine Tochter geboren. Aus Freude darüber lädt er seine Untertanen zu einem Fest, darunter auch zwölf weise Frauen. Die dreizehnte, die aus Mangel an Geschirr nicht zur Taufe der neugeborenen Königstochter eingeladen worden war, belegt das Mädchen mit einem Fluch, dass es sich an seinem fünfzehnten Geburtstag an einer Spindel stechen und daran sterben solle. Eine der zwölf übrigen Feen, die an dem Fest teilnehmen durften, wandelt den Todesfluch in einen hundertjährigen Schlaf um, woraufhin der König alle Spindeln im Königreich verbrennen lässt.

An des Mädchens fünfzehntem Geburtstag erkundet es ein Turmzimmer, in dem es eine alte Frau beim Spinnen entdeckt. Die Prinzessin will es auch einmal versuchen und sticht sich mit der Spindel in den Finger. Sie fällt gemeinsam mit dem gesamten Hofstaat in einen tiefen Schlaf. Das Schloss wird mit einer undurchdringlichen Dornenhecke umringt, die sich nach hundert Jahren in Rosen verwandeln.

Diese Geschichte erzählt der Rosenelf dem Wanderburschen Peter und lässt ihn einen Blick auf das schlafende Dornröschen werfen. Peter findet sie natürlich wunderschön, aber er ist auch sehr traurig, denn für ihn wird Dornröschen unerreichbar bleiben, da nur ein Königssohn sie befreien kann.“ Aber du trägst doch dein Königreich in deinem Herzen“, entgegnet ihm daraufhin der Rosenelf. Das versteht der Peter aber gar nicht, da er für das Dornröschen kein Schloss und keine Krone hat. „Aber deine ganze Liebe“, antwortet ihm daraufhin der Rosenelf und hier beginnt unser Stück: aus der Sicht des Küchenpersonals. Frech, witzig und einfühlsam.


 Dornröschen    

 Peter, ein Wanderbursche    

 Der König    

 Die Königin    

 Der Rosenelf    

 von Pflaumerich    

 Die oberste Oberköchin    

 Hansel, ein Küchenjunge    

 Tringel, ein Küchenjunge    

 Trangel, ein Küchenjunge    

 Trinchen, ein Küchenmädchen    

 Die Gute Fee    

 Die Böse Fee    
     
 Regie
      
 Regieassistenz    

 Bühnenbild    

 Technik    
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